ansprechBar

Mittwoch, 17. Januar 2018
Jeweils von 19.30 bis 21 Uhr im «Bistro uf em Chilehügel»,
Pfarrhausstrasse 21, 8048 Zürich

Wir bitten Sie, sich anzumelden bei
ulrike.mueller@zh.ref.ch, Telefon 044 431 12 04.
Kurzentschlossene können selbstverständlich auch so kommen.

 
1. März: «Warum Zwingli kein ‹Reformierter› wäre!»
mit Peter Opitz, Professor für Reformationsgeschichte in Zürich
 
Die reformierte Zürcher Landeskirche feiert Reformation. Das Logo mit dem grossen «R» und dem Zwinglikopf ist ein PR-Erfolg. Aber wie viel von dem, was auf der Verpackung steht, ist auch wirklich drin? Dürfen sich die «Reformierten» mit Recht noch auf Zwingli berufen? Und wollen sie das überhaupt ernsthaft?

Wir wollen in beide Richtungen fragen: Macht es heute Sinn, sich auf Zwingli und auf eine Reformation zu berufen, die vor 500 Jahren stattgefunden hat? Und umgekehrt: Was würde Zwingli heute zu uns «Reformierten» sagen?

 
15. März: «Am Anfang war das Gespräch»
mit Ueli Greminger, Pfarrer am St. Peter
 
Unser Gast ist Autor des gleichnamigen Buches mit dem Untertitel «Erasmus von Rotterdam und der Schatten der Reformation». Erasmus von Rotterdam ist nicht zu­fällig Namensstifter für das Bildungsprogramm der Europäischen Union. Der niederländische Gelehrte hat das europäische Denken der Neuzeit stark geprägt.

Im Mittelpunkt des Buches und des Abends steht die Frage: «Was hilft in Zeiten, da die christliche Botschaft die Seele der Menschen nicht mehr erreicht?» Greminger bringt Religion und Psychologie miteinander ins Gespräch.

 
12. April: «Wie politisch darf die Kirche sein?».
mit Pierre Bühler; ehemals Professor für Systematische Theologie in Zürich
 
Die Beziehung zwischen Kirche und Politik ist umstritten. Für die einen ist es gefährlich, wenn sich die Kirche in die Politik einmischt, und für die anderen ist es problematisch, wenn sie es nicht tut. Gehört es zu ihrem Auftrag, ihre Stimme zu erheben oder sollte sie dies lieber die staatlichen Gremien machen lassen? Hat sie die Kompetenz dazu, und wenn ja, wer in der Kirche ist dazu befugt, in ihrem Namen zu sprechen?